Fragen zu Konflikten bei Au-pair-Aufenthalten
Konflikte und Probleme können auch bei Au-pair-Aufenthalten auftauchen. Finden Sie hier die häufigsten Fragen und natürlich passende Lösungen.
Konflikte und Probleme können auch bei Au-pair-Aufenthalten auftauchen. Finden Sie hier die häufigsten Fragen und natürlich passende Lösungen.
Aufgrund der hohen Nutzerzahlen bei AuPairWorld ist es in der Regel jederzeit möglich, kurzfristig eine andere Gastfamilie oder ein anderes Au-pair zu finden. AuPairWorld setzt auf einen selbstbewussten Umgang mit Konflikten und bietet Supporthilfe via Telefon und E-Mail.
Frag dich zuallererst, warum du eigentlich wechseln möchtest: Hast du Heimweh? Kommst du mit deiner Gastfamilie nicht klar? Hattet ihr unterschiedliche Erwartungen an den Aufenthalt? Bevor du eine Entscheidung triffst, sprich erst noch einmal mit deiner Gastfamilie. Manche Probleme lassen sich oft viel schneller aus der Welt schaffen als du anfangs denkst.
Wenn danach noch unüberwindbare Differenzen bleiben, ist es meist die beste Lösung, die Familie zu wechseln. Das ist auch gar nicht so kompliziert, wie es dir vielleicht beim ersten Gedanken erscheint. Folgende Tipps erleichtern es dir, deinen Wechsel zu organisieren:
Deine Familie hat dich von heute auf morgen vor die Tür gesetzt? Für diesen Fall haben wir einen Notfallplan für dich erstellt. Dazu zählt auch: Bei Problemen kannst du uns jederzeit um Rat fragen.
Fragen Sie sich zuallererst, warum genau Sie eigentlich mit Ihrem jetzigen Au-pair nicht zufrieden sind: Erledigt es seine Aufgaben nicht richtig? Spricht es Ihre Sprache nicht gut genug? Passen Sie einfach nicht zueinander? Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sprechen Sie erst noch einmal mit Ihrem Au-pair. Manche Probleme lassen sich, wenn Sie miteinander sprechen, oft sehr schnell und einfach aus der Welt schaffen.
Wenn danach noch unüberwindbare Differenzen bleiben, ist es meist die beste Lösung, sich ein neues Au-pair zu suchen. Das ist auch gar nicht so kompliziert, wie es Ihnen vielleicht beim ersten Gedanken erscheint. Wenn Ihr Au-pair Ihnen gesagt hat, dass es kündigen möchte, versuchen Sie, nicht zu emotional zu reagieren. Natürlich ist es für Sie jetzt keine einfache Situation. Aber für manche jungen Menschen ist es oft das erste Mal, dass sie so lange und so weit weg von zuhause sind.
Folgende Tipps erleichtern es Ihnen, den Wechsel zu organisieren:
Ihr Au-pair hat Sie von heute auf morgen verlassen? Für diese Situation haben wir einen Notfallplan für Sie erstellt. Ganz wichtig: Bei Problemen können Sie uns jederzeit um Rat fragen.
Zunächst frage dich, was du jetzt tun möchtest: Möchtest du in deinem Gastland bleiben und die Familie wechseln? Würdest du auch zu einer Gastfamilie in ein anderes Gastland wechseln? Oder möchtest du lieber nach Hause reisen?
Schaue im Internet nach günstigen Flügen, Bussen oder Zügen, mit denen du zurück nach Hause reisen kannst. Wenn du noch ein paar Tage in deinem Gastland bleiben musst, frag, ob du bei einem Freund unterkommen kannst oder such dir ein Hostel. Wenn du nicht genug Geld für ein Ticket hast, kontaktiere die Botschaft in deinem Gastland. Sie sind verpflichtet, dir zu helfen. Frag dort, ob sie dir das Geld für deine Rückreise leihen können.
Tipp von AuPairWorld: Egal, wie du dich entscheidest: Fühl dich nicht schuldig. Manchmal ist der zweite Versuch auch erst der Volltreffer. Schau dazu in unsere Erfahrungsberichte. In jedem Fall fängt jetzt ein neuer Abschnitt für dich an. Uns fällt dazu folgendes Sprichwort ein: Es ist nicht schlimm, zu fallen. Wichtig ist nur: Nicht liegen bleiben!
Ein Au-pair sollte in der Regel täglich nicht mehr als 6-8 Stunden arbeiten. Unsere Empfehlung für die wöchentliche Arbeitszeit sind 30 Stunden. Hier gibt es natürlich je nach Gastland unterschiedliche Bestimmungen. Am besten hält man die genauen Arbeitszeiten im Au-pair-Vertrag fest. Wichtig ist, früh genug das Gespräch mit den Gasteltern suchen!
Wenn die Gastfamilie nicht mit sich reden lässt oder sich nicht an den Grundgedanken Au-pair hält, bitte das AuPairWorld Team kontaktieren oder das Profil melden.
Bei uns nachlesen: Was kann ein Au-pair tun, wenn es sich ausgenutzt fühlt?
Die Hausarbeit eines Au-pairs sollte sich weitgehend auf die Kinder beziehen. Immer eine gute Idee: Die genauen Aufgaben im Au-pair-Vertrag festhalten. Kinderzimmer aufräumen und die Wäsche der Kinder waschen ist ok, ebenso Mahlzeiten zubereiten. Wer aber das ganze Haus regelmäßig auf Hochglanz bringen soll: Ganz klar sagen, dass dies nicht zu den Aufgaben eines Au-pairs gehört. Früh genug mit den Gasteltern darüber sprechen ist wichtig! Sonst glauben sie möglicherweise, alles sei o.k. und erwarten irgendwann diese Form der Mitarbeit.
Grundsätzlich gilt: Ein Au-pair ist weder Nanny noch Putzfrau oder Sprachlehrer, sondern ein neues Familienmitglied auf Zeit. Daher: Setzt sich eine Partei über den Grundgedanken Au-pair hinweg, bitte an das AuPairWorld Team schreiben oder das Profil melden. Die zehn Mitarbeiter aus dem Support kümmern sich in sechs verschiedenen Sprachen um alle Fragen und Beschwerden.
Bei uns nachlesen: Was kann ein Au-pair tun, wenn es sich ausgenutzt fühlt?
Klarheit sorgt für Sicherheit auf beiden Seiten. Daher alle wichtigen Vereinbarungen – die genauen Aufgaben des Au-pairs sowie Höhe des monatlichen Taschengelds, Regelungen zu Arbeitszeiten, Urlaub, Freizeit und für Extraschichten fürs Babysitting bitte vorher genau absprechen und im Au-pair-Vertrag schriftlich festhalten.
Gastfamilien, die zum ersten Mal ein Au-pair zu sich einladen möchten, sollten vorher prüfen, ob ein Au-pair das Richtige für sie ist. Hilfreich ist, bei den ersten Gesprächen auch gemeinsam den Grundgedanken Au-pair durchzugehen, der auch Bestandteil der AGB von AuPairWorld ist. Und man darf die Gastfamilie in einer kniffeligen Situation auch ruhig einmal fragen: Würde sie eigentlich wollen, dass ihre eigenen Kinder als Au-pair so behandelt werden, wie sie es gerade tut?
Außerdem nachlesen: Was kann ein Au-pair tun, wenn es sich ausgenutzt fühlt? Bitte immer auch das AuPairWorld Team verständigen.
Wenn du unter starkem Heimweh leidest, dann verschließe dich auf keinen Fall alleine in deinem Zimmer. Versuche rauszugehen, neue Leute kennenzulernen und deinen Hobbies nachzugehen. Du kannst auch etwas Besonderes mit deinen Gastkindern unternehmen. Geht auf einen Spielplatz oder in ein Zoo, auch solche Unternehmungen können dich gut ablenken. Um dich mehr wie zu Hause zu fühlen, kannst du auch deine Gastfamilien fragen, ob du dein Zimmer nach deinen Wünschen dekorieren und umräumen darfst.
Einfach dranbleiben! Wenn du deinen Sprachtest nicht bestanden hast, gib nicht auf und versuch es noch mal. Informiere dich noch besser, lerne noch mal fleißig und dann wiederhole den Test.
Mehrere Tage mit den Kindern allein zuhause zu sein, entspricht definitiv nicht dem Grundgedanken eines Au-pair-Aufenthaltes. Die zulässige Arbeitszeit für Au-pairs wird damit überschritten. Rede mit deinen Gasteltern und versuche Ihnen klar zu machen, dass du keine professionelle Nanny bist und du als Au-pair nicht mehrere Tage diese Verantwortung übernehmen kannst. Wird dir die Belastung zu viel, überlege dir, ob du die Familie wechseln möchtest oder wende dich an uns.
Auch Gastfamilien fühlen sich von ihrem Au-pair manchmal im Stich gelassen, wenn dieses es nicht schafft, ihnen mit der nötigen Sorgfalt, Fürsorge und großem Verantwortungsbewusstsein ihren Kindern gegenüber den Rücken freizuhalten. Au-pairs sollten vorher überlegen, ob Kinderbetreuung im Ausland das Richtige für sie ist. Auch hier ist wichtig im Vorfeld zu besprechen: Was genau ist den Gasteltern bei der Kinderbetreuung wichtig? Welche Aufgaben soll das Au-pair am besten wie ausfüllen? Hier ist es sehr hilfreich, wenn die Gasteltern das Au-pair ein bis zwei Wochen einarbeiten.
Hier hat die Gastfamilie vermutlich nur nach dem Führerschein, aber nicht nach der Fahrpraxis gefragt und das ist eigentlich die Fähigkeit, auf die es ankommt. Daher: Alles notieren, was der Familie wichtig ist und das Au-pair vorher fragen. Das gilt für das Au-pair natürlich umgekehrt genauso. Wir haben die wichtigsten Fragen an Gastfamilien und die wichtigsten Fragen an das Au-pair zusammengefasst.
Schon im Vorfeld sollten genaue Aufgaben, Verhaltensregeln und Arbeitszeiten geklärt sein, damit keine Unstimmigkeiten herrschen und beide Parteien wissen auf was sie sich einlassen. Sowohl Gastfamilie, als auch Au-pair sollten sich vorher genau überlegen, ob das Abenteuer Au-pair das Richtige für sie ist. Auch wenn Sie das Au- pair 1-2 Wochen einarbeiten, kann das dem Au-pair helfen sich in die neuen Umstände einzugewöhnen. Sollten die persönliche Differenzen unüberwindbar sein und sollte sich auch nichts nach einem klärenden Gespräch ändern, sollte man über einen Wechsel mit dem Au-pair nachdenken. Ist das Verhalten überhaupt nicht angemessen, kontaktieren Sie bitte auch immer AuPairWorld.
Auch Gasteltern können sich ausgenutzt fühlen. Auch hier helfen klare Absprachen: Bitte die genauen Aufgaben und Zeiträume definieren, in denen das Au-pair sich um die Kinder kümmert und das im Au-pair-Vertrag festhalten. So ist klar geregelt, was Arbeitszeit und was Freizeit ist. Auch eine Wochenplanung hilft – mit unserem Au-pair-Stundenplan zum Download.
Das ist für viele Gastfamilien wirklich ein großes Problem, wenn das Au-pair am Anreisetag nicht kommt und sich dann mit fadenscheinigen Gründen entschuldigt oder sich auch manchmal gar nicht mehr meldet. Man sollte das auch einmal aus ihrer Sicht betrachten: Sie haben eine Versicherung für ihr Au-pair abgeschlossen, die Zeitplanung auch im Beruf entsprechend eingestellt, möglicherweise Urlaub genommen, um ihr Au-pair einzuarbeiten. Und dann kommt es nicht und sie müssen wieder neu anfangen zu suchen.
Unser Appell an dieser Stelle: Bitte – wer A gesagt hat und sich verbindlich für eine Gastfamilie entschieden hat – sollte auch B sagen und seinen Au-pair-Aufenthalt durchziehen. Lieber im Vorfeld umso genauer prüfen, ob es die richtige Gastfamilie ist und in einen Vorabbesuch investieren oder skypen. Stellt man im Laufe des Au-pair-Aufenthalts trotzdem fest, dass es nicht miteinander klappt, kann man auch dann noch wechseln. Und sollte die Absage wirklich unvermeidbar sein: Bitte rechtzeitig absagen und nicht erst einen Tag vorher oder gar am Tag der vereinbarten Ankunft.
Versuchen Sie mit Ihrem Au-pair zu reden und fragen Sie es, was ihm eventuell von zu Hause fehlt. Vielleicht ist auch einfach selbst verunsichert, ob es ok ist, wenn sie sich mehr in die Familie integriert. Oft wird es besser, wenn Sie aktiv werden: Machen Sie etwas gemeinsam mit dem Au-pair und Ihren Kindern oder kochen Sie etwas aus seiner Heimat. Versuchen Sie immer, mit Ihrem Au-pair über Probleme zu sprechen und diese gemeinsam zu lösen.
Ja, es stimmt: Ein großer Teil der Au-pairs möchte lieber in einer Großstadt als auf dem Land leben. Ihre Auswahl ist also etwas kleiner. Hier ein paar Tipps, wie Sie dennoch ein passendes Au-pair finden:
Selbstverständlich können sie uns auch für ein Profilberatung kontaktieren.
Versucht euch kreative Möglichkeiten auszudenken, wie ihr am besten das Sprachproblem überwinden könnt. Vielleicht können zu Beginn Bilder für den Einkaufszettel ausgeschnitten werden. Natürlich sollte das Au-pair dann in jedem Fall aucheinen Sprachkurs im Gastland besuchen, damit die Sprachbarrieren schnellstmöglich weniger werden. Auch Freunde im Gastland, mit denen das Au-pair in der Sprache des Gastlandes spricht, können sehr hilfreich sein.
Familienprobleme können in jeder Familie vorkommen: Keine Familie und kein Au-pair ist perfekt. Man muss immer mit Streitigkeiten rechnen, aber wenn man sich dem stellt und Probleme löst, kann das Verhältnis dadurch enger und besser werden. Auch für die Kinder ist Rückhalt in solchen Situationen sehr wichtig. Am Besten: Gemeinsam den Problemen stellen und sich gegenseitig unterstützen.
Kutlurelle Unterschiede gehören bei einem Au-pair-Aufenthalt natürlich dazu und sind meistens auch sehr bereichernd. Schwierig ist es natürlich manchmal, wenn die Unterschiede die Mithilfe im Haushalt und Essen kochen betreffen. Vielleicht hilft es hier, einfach mal ein Gericht aus der Heimat des Au-pairs gemeinsam zuzubereiten? Kochen Sie anfangs einfach zusammen mit Ihrem Au-pair ein paar einfache Lieblingsgerichte Ihrer Familie. Auch das gehört ja zum Kulturaustausch. Ein klares Gespräch über die alltäglichen Aufgaben des Au-pairs bei der Kinderbetreuung und im Haushalt sollte im besten Fall schon vor dem Aufenthalt stattfinden, aber spätestens dann zu Beginn des Aufenhaltes.
Auch die Gastkinder müssen sich anfangs erst mal an das Au-pair gewöhnen. Als Eltern sollte man dann ganz klar zeigen, dass man hinter dem Au-pair und seinen Regeln steht. Um das Eis zu brechen, können schöne gemeinsame Unternehmungen am Anfang sehr hilfreich sein.