Es hat länger gedauert, bis ich mich eingelebt habe
Ich glaube, eine Sache habe ich vorher wirklich unterschätzt: wie schwierig es sein kann, sich in einer komplett neuen Umgebung einzuleben.
Am Anfang kannte ich niemanden außer meiner Gastfamilie. Es war schon hart zu sehen, wie meine Freunde zu Hause weiter zusammen Dinge gemacht haben. Und neue Leute kennenzulernen ist mit einer Sprachbarriere natürlich auch nicht immer leicht.
Am Anfang fühlt sich einfach alles anders an – die Sprache, das Essen, die Gewohnheiten und der ganze Alltag. Ich würde sagen, es hat bei mir mehr als vier Monate gedauert, bis ich mich wirklich wohlgefühlt habe.
Das ist etwas, das andere zukünftige Au-pairs wissen sollten: Du musst dich nicht sofort wie zu Hause fühlen.
Was ich vorher gerne gewusst hätte
Als ich angekommen bin, habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass ich mich etwas besser hätte vorbereiten können. Das sind die Dinge, die mir am meisten geholfen hätten.
Etwas Geld sparen
Das Taschengeld reicht für viele alltägliche Dinge. Wenn du aber viel reisen oder öfter etwas unternehmen möchtest, ist es super, vorher etwas Geld zur Seite zu legen.
Früh Kontakte knüpfen
Gerade die ersten Wochen können einsam sein. Ich wünschte, ich hätte früher Apps und Social Media genutzt, um andere Au-pairs kennenzulernen und Leute in meiner Umgebung zu finden.
Die Umgebung vorher anschauen
Schau schon vor deiner Anreise, welche Hobbys, Fitnessstudios oder Aktivitäten es in der Nähe deiner Gastfamilie gibt. Etwas Eigenes außerhalb des Au-pair-Alltags zu haben, macht echt einen Unterschied.
Dich auf die Umstellung vorbereiten
Lern vorher ein paar Grundlagen der Sprache, sprich mit deiner Gastfamilie klar darüber, was deine Aufgaben sind, und frag wenn möglich auch das vorherige Au-pair nach seinen Erfahrungen. Je mehr du vorher weißt, desto weniger Überraschungen gibt es später.