Gleichzeitig gehört die Freizeit eures Au-pairs ihm selbst.
Vielleicht möchte es Freunde treffen, die Umgebung erkunden oder einfach etwas Zeit für sich haben. Ziel sollte sein, dass sich euer Au-pair jederzeit willkommen fühlt mitzumachen – aber nicht das Gefühl bekommt, seine gesamte Freizeit mit der Familie verbringen zu müssen.
5. Warum gehören klare Erwartungen zu einem guten Start?
Es ist viel leichter, sich wohlzufühlen, wenn man weiß, woran man ist.
Sprecht offen über Arbeitszeiten, Aufgaben bei der Kinderbetreuung, die Routinen der Kinder und Regeln oder Gewohnheiten im Haushalt, die euch besonders wichtig sind. Auch wenn ihr vieles davon bereits vor dem Aufenthalt besprochen habt, ist es sinnvoll, nach der Ankunft noch einmal gemeinsam darüber zu sprechen. Dann kann euer Au-pair auch direkt sehen, wie der Alltag bei euch tatsächlich aussieht.
Geht nicht automatisch davon aus, dass etwas selbstverständlich ist, nur weil es in eurem Haushalt ganz normal ist.
Gute Kommunikation funktioniert außerdem in beide Richtungen. Euer Au-pair sollte sich wohl dabei fühlen, Fragen zu stellen, Bedenken anzusprechen oder zu sagen, wenn etwas unklar ist.
Mehr dazu: Klare Erwartungen vereinbaren
6. Wie oft solltet ihr mit eurem Au-pair darüber sprechen, wie es ihm geht?
Wartet nicht, bis etwas schiefläuft, bevor ihr fragt, wie es läuft. Gerade in den ersten Wochen kann ein kurzes regelmäßiges Gespräch dabei helfen, besser zu verstehen, wie sich euer Au-pair einlebt.
Ihr könnt zum Beispiel fragen:
- Wie fühlst du dich bisher?
- Kommst du mit dem Zeitplan gut zurecht?
- Ist noch etwas unklar?
- Wie läuft es mit den Kindern?
- Gibt es etwas, das du gerne anders machen würdest?
Diese Gespräche müssen keine formellen Meetings sein. Wichtig ist vielmehr, regelmäßig Raum für offene und ehrliche Kommunikation zu schaffen, bevor aus kleinen Missverständnissen größere Probleme werden.