Es muss nicht immer die Großstadt sein

Mitten in Schleswig-Holstein, ca. eine Autostunde von Hamburg entfernt, liegt der Hof Viehbrook. Viel ländlicher geht es kaum noch. Trotzdem hat die Familie bereits erfolgreich zwei Au-pairs bei sich willkommen heißen können.

Au-pair Tamara mit ihren Gastkindern
, in Gastfamilien

Familie Voß-Rahe hat den alten Hof Viehbrook in den letzten Jahren mit viel Liebe und noch mehr Arbeit zu einem Vorzeigeprojekt umgebaut, das Landwirtschaft, Pädagogik, Gastronomie, Freizeit und Tourismus vereint. Es gibt also immer etwas zu tun – und nach der Geburt des zweiten Sohnes wurde es immer schwieriger, alles unter einen Hut zu bekommen. Deshalb hat sich die Familie im Sommer 2017 entschlossen, das „Neuland“ Au-pairing zu betreten. Mit Erfolg.

„Ich war zunächst etwas skeptisch, fand das ganze Thema Au-pair aber auch total spannend“, erzählt Gastmutter Kirsten. „Man weiß ja nicht, was einen erwartet. Und so habe ich mich erst einmal umfassend auf aupairworld.com zum Thema informiert und dann direkt die Gelegenheit genutzt, mit potentiellen Au-pairs Kontakt aufzunehmen.“ Besonders hilfreich war für sie der EasyFind: „Viel ländlicher als wir kann man eigentlich nicht wohnen. Da hat mir die Filterfunktion schon sehr geholfen, um jemanden zu finden, der eben nicht in die Großstadt möchte.“

Familie als entscheidender Faktor

Viel ländlicher geht es wirklich kaum: Wenn Kirsten Voß-Rahe aus ihrem Bürofenster schaut, sieht sie Felder, Wiesen und den nahen Wald. Ihre bisherigen zwei Au-pairs aus Spanien und Frankreich kamen selbst aus Kleinstädten und für beide war letztendlich nicht der Ort, sondern die Familie ausschlaggebend. Ihre Deutschkenntnisse konnten die beiden Au-pairs in der Volkshochschule der nächst-größeren Ortschaft verbessern. Zwar ohne Zertifikat, dafür aber mit einem pensionierten Lehrer, der in den kleinen Gruppen ganz individuell auch auf die jeweiligen Deutschkenntnisse der Teilnehmer eingehen kann.

Die beiden kleinen Jungs – inzwischen anderthalb und dreieinhalb Jahre alt – hätten sehr von den Au-pairs profitiert, auch von deren ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten. „Unser Au-pair aus Spanien war unglaublich offen und kontaktfreudig, sie hatte in Null Komma Nichts in der ganzen Gegend Anschluss gefunden“, so Kirsten Voß-Rahe. „Unser Au-pair aus Frankreich war generell etwas zurückhaltend und schüchterner, aber auch sie ist hier angekommen und hat sich wohl gefühlt.“

Große Nähe auf dem Land

Sie glaubt auch nicht, dass es auf dem Land schwieriger sei, Kontakte zu knüpfen: „Wir haben im Freundes- und Bekanntenkreis viel eher eine große Neugierde erlebt und daraus resultierend auch Interesse, die Mädchen kennen zu lernen. Ich denke, wenn man eine offene Persönlichkeit hat, dann findet man auch in einer dörflichen Umgebung schnell Anschluss – vielleicht sogar besser als in einer anonymen Großstadt.“

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