Sarah berichtet: Mein Au-pair-Aufenthalt - Warum, wozu, was jetzt?

In unserer Blog-Reihe „Mein Au-pair-Aufenthalt: Warum, wozu, was jetzt?” kommen Alumni-Au-pairs zu Wort. Heute erzählt Sarah, wie ihr die Zeit als Au-pair geholfen hat, den Kopf für ihre Masterarbeit und die Zeit danach frei zu bekommen. 

Au-pair genießt seine Zeit mit der Gasttochter

Sarah über ihre Zeit als Au-pair...

Warum hast du dich für einen Au-pair-Aufenthalt entschieden?

Während des Studiums war ich bereits für ein Auslandssemester in Istanbul, was auch eine super Erfahrung war. Man ist aber eher mit anderen Studenten in Kontakt und nicht so nah dran an der neuen Kultur. Deshalb wollte ich unbedingt noch einmal ins Ausland und so richtig in eine andere Kultur eintauchen. Da man als Au-pair in einer Gastfamilie lebt, den Alltag, die Traditionen und vielen kleinen Details hautnah miterlebt, ich außerdem Kinder total gerne mag und schon seit vielen Jahren nebenbei als Babysitter jobbe, war Au-pair einfach naheliegend.

Wann warst du als Au-pair im Ausland und wohin bist du gereist?

Ich war von Juni bis September 2016 in Barcelona. Der Zeitpunkt war für beide Seiten perfekt: Meine Gastfamilie brauchte ein Sommer Au-pair, um die langen Sommerferien in Spanien zu überbrücken. Und ich konnte die Semesterferien ideal nutzen und den Sommer in Spanien genießen. 

Rückblickend betrachtet: Was hat dir dein Au-pair-Aufenthalt gebracht?

Durch die Zeit als Au-pair habe ich gelernt, mich schnell in völlig neuen Situationen zurechtzufinden. Ich bin geduldiger geworden, traue mir mehr zu und kann mich besser durchsetzen ─ was sicherlich hilfreich im Job sein wird.
Durch die Zeit als Au-pair habe ich außerdem das nötige Selbstbewusstsein bekommen, mich für den beruflichen Weg zu entscheiden, der mich wirklich interessiert: Online-Marketing. Vor meiner Zeit als Au-pair in Spanien hätte ich den einfachen, sicheren Weg in den Bereich HR (Human Ressources) gewählt, weil ich schon während des Studiums in diesem Bereich gearbeitet habe. 

Nach deiner Erfahrung als Au-pair, würdest du heute etwas anders machen?

Nein. Die Zeit als Au-pair hat mir den nötigen Abstand verschafft, um zu sehen, in welche berufliche Richtung es gehen soll – und das genau zum richtigen Zeitpunkt, nämlich noch während des Studiums. So konnte ich noch rechtzeitig die richtigen Weichen stellen. Deshalb kann ich die Erfahrung auch nur jedem ans Herz legen. Eine solche Auszeit eröffnet neue Perspektiven und erlaubt es einem, auch mal links und rechts zu schauen – so entdeckt man vielleicht sogar neue Wege.

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