Maëlys erzählt: Mein Au-pair-Aufenthalt - Warum, wozu, was jetzt?

In unserer Blog-Reihe „Mein Au-pair-Aufenthalt: Warum, wozu, was jetzt?” kommen Alumni-Au-pairs zu Wort. Heute erzählt Maëlys aus Nantes, Frankreich, von ihren insgesamt sechs Au-pair Aufenthalten – sie hat sich definitiv mit dem Fernweh-Virus infiziert.

Maëlys als Sommer-Au-pair in Venedig

Warum hast du dich für einen Au-pair Aufenthalt entschieden?

Mein erster Au-pair Aufenthalt ist durch Zufall zustande gekommen: Ich war auf der Suche nach einem Ferienjob im Ausland und habe gesehen, dass eine Familie aus Berlin ein Au-pair suchte. Ich mag Kinder, ich hatte schon mal ein wenig Zeit in Berlin verbracht und fand es toll dort, also hab ich mir gedacht: „Warum nicht?!“.
Ich reise sehr gerne und erfahre wirklich etwas über die Kultur anderer Länder und Au-pair ist ein guter Weg dafür. Wenn man jung ist, nicht viel Geld hat und noch nie alleine im Ausland war, ist Au-pair einfach perfekt.

Wann warst du als Au-pair im Ausland und wohin bist du gereist?

Das erste Mal war ich als Au-pair in Berlin und zwar von 2011 bis2012, da war ich 19. Es war eine so tolle Erfahrung, dass ich zwei Sommer Au-pair in Griechenland war und zwei Sommer in Italien. Und dann war ich noch mal ein Jahr als Au-pair in Wien.

Rückblickend betrachtet: Was hat dir dein Au-pair-Aufenthalt gebracht?

Vor meiner Zeit als Au-pair war ich nicht besonders selbstsicher, war nie alleine gereist und generell etwas schüchtern. Als Au-pair hat man eine Menge Verantwortung, weil man auf Kinder aufpasst. Dadurch habe ich viel Selbstvertrauen gewonnen – und gelernt, geduldig zu sein!
Meine Gastfamilie war sehr nett, aber ich wollte auch Leute in meinem Alter kennen lernen. Und dafür muss man auf die Leute zugehen, den ersten Schritt machen, sonst bleibt man allein. Heute ist es für mich total normal, auf Fremde zuzugehen.

Meine Au-pair Aufenthalte haben außerdem mein Reisefieber geweckt. Aber nicht als Tourist, sondern als Expat, so dass man ein paar Monate bleibt und Land und Leute, Kultur und Gewohnheiten wirklich hautnah kennen lernt, weil man mittendrin ist.

Ich wusste nie, was ich mit meiner Zukunft machen sollte. Meine Erfahrungen als Au-pair in unterschiedlichen Ländern, in denen ich neue Sprachen gelernt habe, haben mir dabei geholfen herauszufinden, was ich machen will: Ich habe Jura und vergleichende Rechtswissenschaft studiert. Ich möchte als Übersetzer in einer internationalen oder europäischen Organisation arbeiten, wenn möglich als „digitaler Nomade“. Ich möchte wieder im Ausland leben, diesmal aber nicht als Au-pair – deshalb nehme ich nächstes Jahr an einem Europäischen Freiwilligendienst in der Slowakei teil.

 

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