Becoming an au pair in Ireland
Au Pair Anna: Ireland was definitely the right choice!

Was mache ich nach dem Abi? Diese Frage hat sich Anna aus Deutschland gestellt. Sie entscheidet sich, Au Pair in einem englischsprachigen Land zu werden. Ihr Fazit nach einem halben Jahr in Irland: Ich bereue keine Sekunde!  



Au Pair AnnaWas mache ich nach dem Abitur? Diese Frage stellt man nicht nur sich selbst, sondern jeder, der gerade mitbekommt, dass man sein Abitur macht, ist daran interessiert! Geht man studieren, macht man ein FSJ, oder welche anderen Möglichkeiten gibt es?

Mein Entschluss, Au-pair zu werden, steht!

Vor ungefähr einem Jahr habe ich mich mit diesem Thema befasst und mich letztendlich dazu entschieden, Au Pair zu werden. Aber warum wird man Au Pair, was erwartet man, was wird von einem selbst erwartet und wo soll es eigentlich hingehen???

Wohin genau soll es gehen?

Zuerst einmal war klar, dass es in ein englischsprachiges Land gehen sollte, allerdings gibt es davon jede Menge. Favoriten sind da natürlich Neuseeland, Australien oder Kanada! Das waren auch meine Favoriten, denn wann sonst könnte ich für eine längere Zeit als nur Urlaub in einem solchen Land leben!

Ich stoße bei der Länderauswahl von AuPairWorld auf Irland

Also, es war klar, ich möchte Au Pair werden und wo es hingehen soll war eigentlich auch klar. Bis ich auf www.aupair-world.net bei der Länderauswahl auf Irland gestoßen bin. Irland? Erster Gedanke: Langweilig im Gegensatz zu all den anderen Ländern, aber falls es nirgendwo sonst klappt, wäre es da wohl noch am interessantesten.

Ich nehme Irland mit dazu und los geht die Suche!

Also habe ich Irland zu meiner Länderauswahl hinzugenommen und los ging die Suche. Am Anfang fand ich das Ganze ziemlich frustrierend, man bewirbt sich und bewirbt sich und am Ende passt es nicht oder die Familie hat bereits jemand anderes gefunden. Aber ich habe gelernt: Man darf nie zu schnell aufgeben!

Ich finde eine nette irische Gastfamilie

Also habe ich mich weiter beworben, bis ich meine Gastfamilie in Irland kennengelernt habe: Zwei Kinder, ein Mädchen (6) und ein Junge (14 Monate), der Vater ist selbstständig, die Mutter arbeitet 4 Tage die Woche. Anfangs waren die Bedenken groß: Kann ich ein Baby versorgen? Passt diese Familie auch tatsächlich zu mir und dann auch noch als 1. Au Pair der Familie?! Alles in allem hörte sich das Ganze aber super an, und die Familie schien super nett zu sein, was sie auch tatsächlich, auch nach fast 6 Monaten, immer noch ist :)

Ist das die richtige Familie für mich?

Allerdings kann man das am Anfang ja leider nie so genau wissen, zu wem man da genau zieht. Ich hatte zum Glück die Möglichkeit, die Familie im Voraus schon einmal zu besuchen, ehe ich mich entscheiden musste. Doch schon, als ich aus dem Flugzeug ausstieg, war mir klar: Hier will ich bleiben, hier will ich leben!

Ich besuche die Familie vorab

Während meines Besuchs habe ich einen super Eindruck von meiner Familie bekommen. Der Besuch hat mir alle meine Ängste, einfach so in ein fremdes Land zu ziehen und mit einer Familie zusammen zu leben, genommen.

Klares Ja: Ich gehe nach Cork

Noch bevor ich im Flieger zurück nach Hause saß, wusste ich bereits: That's it! Jedoch wusste ich ja nicht, ob die Familie von mir genauso überzeugt war wie ich von ihnen. Doch nach weiterem Skypen und E-Mail schreiben war klar, Cork, Irland wird mein Ziel!

Die Familie lässt mir Zeit zum Eingewöhnen

Am 19. August 2012 wurde ich dann mit meinem ganzen Gepäck herzlich am Flughafen in Empfang genommen. Mein Traum, Au Pair zu werden, ging in Erfüllung. Schon im Auto wurde mir klar, was auf mich zukommt: Ich saß zwischen einem schreienden Baby und einer singenden 6-Jährigen. Allerdings ließ mir die Familie erst mal eine Woche Zeit, um mich einzuleben, mein neues Umfeld zu entdecken und die Kinder besser kennenzulernen.

Ich werde in meine Aufgaben eingelernt

In Woche 2 wurde mir dann genau erklärt, was ich zu tun habe, wie ich mit dem Baby umgehen sollte und alles weitere. Und dann war der Tag da, an dem ich das 1. Mal alleine mit den Kindern war. Seitdem ist die Zeit leider viel zu schnell vergangen und jetzt bin ich kurz vor Ende meiner Zeit als Au Pair, und ich bereue keine Sekunde!

Windeln wechseln, Schnuller suchen, Kindergeburtstage planen

Zwar muss man sich damit abfinden, dass man manches in 6 Monaten nicht ändern kann, sondern sich einfach daran gewöhnen muss. In meiner Zeit als Au Pair habe ich Kinderkleider gebügelt, Windeln gewechselt, Hausaufgaben betreut, Essen gemacht, Schnuller gesucht, Kindergeburtstage geplant und vieles mehr. Allerdings habe ich mit meiner Familie hier wahnsinniges Glück gehabt, ich fühle mich hier, als sei ich ein Teil der Familie geworden.

Auch in meiner Freizeit unternehme ich viel mit meiner Familie

Denn auch in meiner Freizeit habe ich viel Zeit mit den Kindern verbracht und die Familie hat mir an den Wochenenden versucht, so viel wie möglich in der Umgebung zu zeigen, wofür ich ihnen unendlich dankbar bin. Natürlich habe ich auch einige neue Freundschaften geschlossen und ein wunderbares, wunderschönes und facettenreiches Land kennengelernt, mitsamt dessen einzigartigen, freundlichen Einwohnern.

Die Zeit in Irland war ganz fantastisch

Jetzt gegen Ende muss ich sagen, ich liebe Irland und es war definitiv die richtige Entscheidung. Und sollte ich irgendwann mal auswandern wollen, dann würde es zu 80 Prozent nach Irland sein. Alles in allem muss ich sagen: Meine Zeit hier war ganz fantastisch!

Die Entwicklung vom Baby zum Kleinkind: unvergesslich für mich!

Es ist unglaublich, miterlebt zu haben, wie der Kleine von einem Baby, das nur auf einer Decke lag und gespielt hat, zu einem Kleinkind geworden ist, das unheimlich viel versteht, mitbekommt, laufen kann und anfängt zu sprechen. Es ist einfach eine unglaubliche Erfahrung, die ich nie in meinem Leben vergessen werde und auch nicht missen möchte.

Meine neue Familie am anderen Ende der Welt

Am Ende stellte ich fest, dass ich jetzt auch eine Familie habe, die am anderen Ende der Welt lebt, mit der ich für immer in Kontakt bleiben möchte und der ich unendlich dankbar bin für geniale 6 Monate!!!

Ich spreche jetzt perfekt Englisch

Und zuletzt: Ich spreche jetzt perfekt Englisch und habe mein First Certificate in English (FCE) gemacht - dank einer Abendschule. Somit kann ich nur sagen, dass mein Aufenthalt sich in jeder Hinsicht gelohnt hat.

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