Heimweh: Tipps von Au Pair Monika

Frage der Woche (6. Juni 2011). Diesmal ist die Frage der Woche eine Antwort. Die Antwort von Au Pair Monika auf unsere Frage der Woche vom 4. April 2011. Wir hatten darin um eure Erfahrungen mit Heimweh gebeten. Monika kennt dieses Gefühl sehr gut. Sie verrät Au Pairs und Gastfamilien, was ihr am besten gegen Heimweh hilft.      

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Ich war bereits zweimal Sommer Au Pair in Irland und weiß, dass ich nach ungefähr 6 Wochen Heimweh bekomme. Ich habe derweil Strategien entwickelt, wie ich am besten damit umgehe. Vielleicht helfen sie euch ja auch.

  • Wenn das Heimweh kommt, am besten mit anderen Au Pairs etwas gemeinsam unternehmen.
  • Falls du noch keine Kontakte außerhalb der Familie geknüpft hast: Kontakte außerhalb der Familie sind toll, um sich auch einmal den Frust von der Seele zu reden. Denn andere Au Pairs haben ähnliche Probleme.
  • Bei einer Heimweh-Attacke bloß nicht zu Hause anrufen! Dadurch hat es sich bei mir eher verschlimmert. Lieber warten, bis es nur wieder der generelle Wunsch nach ein wenig mehr Ruhe und eigener Zeit ist.
  • Ein geregelter Tagesablauf mit festen Zeiten hilft. Dadurch kann ich in meiner Freizeit besser planen und besser abschalten.
  • Der Alltag mit den Kindern wird dir zuviel? Dann hilft es, zur Abwechslung einmal mit den Kindern etwas Besonderes zu unternehmen, z.B. in den Zoo, ins Kino, ein Picknick, etc. Das macht den Kiddies nicht nur Spaß, sondern lenkt auch super ab und wird zur tollen Erinnerung.
  • Mach dir dein Zimmer zu deiner eigenen kleinen Oase. Ein Beispiel? Ein früheres Au Pair meiner Gastfamilie hatte eine Karte Irlands aufgehangen, in welche es die Touren, die sie schon gemacht hatte, eingetragen hat.

Auch Gastfamilien können ihrem Au Pair helfen, das Heimweh zu überwinden. Hier ein paar Tipps:

  • Erstellen Sie einen groben Zeitplan, von wann bis wann Ihr Au Pair arbeiten soll. Auch eine Übersicht über die weiteren Aufgaben der nächsten Woche. Diesen Plan möglichst noch konkretisieren, hilft. Warum? Quengelnde Kinder sind viel besser zu ertragen, wenn man bereits weiß, dass man abends eine Freundin besucht.
  • Helfen Sie Ihrem Au Pair dabei, Kontakt zu anderen Au Pairs aufzubauen. Es tut gut zu erfahren, dass es anderen oft ebenso ergeht wie einem selbst. Plötzlich kann man über die Marotten seiner Gastfamilie, die einen vor einer Stunde noch auf den Geist gegangen sind, lachen.
  • Geben Sie dem Au Pair die Möglichkeit, auch bereits während des Aufenthalts einmal zwei oder drei Tage am Stück frei zu bekommen, um zu reisen und etwas Neues zu sehen.
  • Optimalerweise ermutigen Sie Ihr Au Pair sogar dazu, dies zu tun und es befreundete Au Pairs/Freunde fragen lassen, ob das auch bei ihnen möglich ist.

Dies ist nur ein Teil von Monikas Erfahrungsbericht an AuPairWorld. Ihren ausführlichen Bericht findet ihr unter Erfahrungsberichte.

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