Ein Au-pair als Lösung für lange Sommerferien: Geschichten aus dem Leben

Wie ist das eigentlich wirklich, wenn man ein Au-pair für den Sommer bei sich aufnimmt? Eine deutsch-spanische Familie berichtet.

Sarah und Marlene
, in Gastfamilien

Erika lebt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter Marlene in Barcelona. Beide Eltern arbeiten und so stellen die langen Sommerferien in Spanien eine echte Herausforderung für die Familie dar. Von dem Sommer Camp, das Marlene 2015 besuchte, war das kleine Mädchen wenig begeistert, daher schlugen ihre Eltern 2016 einen neuen Weg ein und registrierten sich auf aupairworld.com.

Die eigene Wohnung als "Sommer Camp" nutzen

„Eine Freundin hatte mir von AuPairWorld erzählt, weil sie selbst sehr gute Erfahrungen mit Au-pairs gemacht hat, die sie über die Seite gefunden hatte“, erzählt Erika. „Außerdem waren wir kurz vorher umgezogen und hatten jetzt auch Platz für ein Au-pair, denn die Wohnungen hier in Barcelona sind in der Regel nicht so geräumig“. Nach einigem Suchen, mehreren E-Mails und Skype-Gesprächen fiel die Wahl schließlich auf Sarah, eine 25-jährige Studentin aus Deutschland.

„Wir haben schon während der Skype-Telefonate ein gutes Gefühl bei Sarah gehabt – sie hatte bereits im Ausland gelebt, sie wusste also in etwas, worauf sie sich einließ. Außerdem hatte sie eine sehr angenehmen Art zu kommunizieren, sehr ehrlich und klar“.

Sprachliche Weiterentwicklung auf beiden Seiten

Hinzu kam, dass Marlene mit Sarah deutsch sprechen konnte – was sonst nur mit ihrem Vater möglich ist. „Natürlich wissen wir, dass Au-pairs keine Sprachlehrer sind“, gibt Erika zu. „Aber wir haben uns im Vorfeld mit Sarah darauf geeinigt und es war für sie in Ordnung. Ihr Spanisch hat sie im Gespräch mit mir und in den Kontakten außerhalb der Familie verbessert“.

Und weil es so schön war – gleich nochmal!

Insgesamt drei Monate war Sarah bei Erika und ihrer Familie – eine schöne Zeit für alle vier. Für Marlene war Sarah wie eine große Schwester, zu der sie eine intensive Beziehung aufgebaut hat – noch heute, ein Jahr später, fragt das kleine Mädchen seine Mutter nach Sarah. Und für Erika und ihren Mann war es die Chance, auch mal Zeit zu zweit zu verbringen: „Wir haben keine Familie in der Stadt und dank Sarah konnten wir mal wieder nur zu zweit sein.“ Natürlich müsste man sich erst mal darauf einlassen, dass da plötzlich noch ein weiterer Erwachsener in der Familie sei, gibt Erika zu: „Man muss sich etwas neu strukturieren, aber ich habe das auch als Chance gesehen, manches zu überdenken und zu verbessern.“

Inzwischen hat die Familie wieder ein Au-pair für die Sommerferien gefunden, diesmal kommt die junge Frau aus Italien. „Wir freuen uns schon sehr“, verrät Erika.

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